Lexikon der ökologischen Geldanlagen

Um sich an ökologischen Projekten wie Windparks oder Solaranlagen zu beteiligen oder in diese zu investieren, muss man sich auch für die Art der Beteiligung bzw. Art der Finanzierung entscheiden. An Windparks beispielsweise kann man sich unter anderem anhand eines Private Placements, eines Windkraftfonds, einer Anleihe in Form einer Namens- oder Inhaberschuldverschreibung oder auch mit einem Genussrecht beteiligen.

Im Folgenden werden wir versuchen die wichtigsten Formen der ökologischen Finanzierung kurz und verständlich zu erklären. Die Liste wird ständig erweitert.

 

Genussrechte

Genussrechte als Geldanlage sind eine Mischform aus Aktie und Anleihe. Man hat Anspruch auf einen festen Zinssatz und Rückzahlung der Einlage. Mehr zu ökologischen Genussrechten

 

Inhaberschuldverschreibungen

Inhaberschuldverschreibungen sind Wertpapiere und als verbriefte Forderungen gegen einen Emittenten auch handelbar. Man hat Anspruch auf einen festen Zinssatz bei fester Laufzeit mit definiertem Rückzahlungstermin. Mehr zu ökologischen Inhaberschuldverschreibungen

 

Namensschuldverschreibungen

Namensschuldverschreibungen sind Schuldverschreibungen, die auf eine bestimmte Person lauten. Sie sind daher nicht für regelmäßige Übertragungen auf andere Personen vorgesehen. Man hat Anspruch auf einen festen Zinssatz bei fester Laufzeit mit definiertem Rückzahlungstermin. Mehr zu ökologischen Namensschuldverschreibungen

 

Repowering

Repowering bedeutet, technisch überalterte Kraftwerke durch neue, effiziente Anlagen zu ersetzen. Insbesondere in der Windkraftbranche, in der viele Windkraftanlagen bereits rund 20 Jahre alt sind, muss durch Repowering der Ausfall an gealterten Kapazitäten durch Repoweringmaßnahmen aufgefangen werden. Häufig gibt es dazu Finanzierungsmaßnahmen, aus denen ökologische Beteiligungsmöglichkeiten hervorgehen. Mehr zu Definition von Repowering und Vorteile für Investoren

 

Zweitmarkt

Der Zweitmarkt bietet Anlegern und Investoren von Erneuerbaren Energien Beteiligungen die Möglichkeit, Ihre Anteile vor dem Laufzeitende zu veräußern. Mehr zur Definition und Vorteile des Zweitmarkts für geschlossene Umweltfonds

 

Geschlossene Beteiligungen

Geschlossene ökologische Beteiligungen finanzieren reale Sachwerte wie Windparks. Es findet ein Eigentumswerwerb, der unabhängig von Börsenschwankungen, reale planbare und regelmäßgie Erträge erwirtschaftet. Mehr zu geschlossenen Beteiligungen

 

Nachrangdarlehen

Bei Nachrangdarlehen hat man Anspruch auf einen festen Zinssatz und Rückzahlung der Einlage aber nachrangig, d.h. nach Befriedigung der anderen Gläubigern. Durch höheres Risiko auch höhere Verzinsung als bei "normalen" Darlehen. Mehr zu ökologischen Nachrangdarlehen

 

Private Placements

Bei einem Private Placement handelt es sich um eine prospektfreie direkte Investition in reale Sachwerte mit einer kleinen Anzahl Investoren, niedrigen Nebenkosten und schlanken Verwaltungsstrukturen. Mindestbeteiligung 200.000€ oder max. 20 Anleger. Mehr zu grünen Privatplatzierungen

 

Spezial-AIF

Bei einem Spezial-AIF (Alternativer Investmentfonds) handelt es sich um eine öffentliche prospektfreie unternehmerische Beteiligung mit hoher Mindestbeteiligung für semi-professionelle und professionelle Anleger. Ein kleiner Anlegerkreis und niedrige Nebenkosten gewähren eine hohe Investitionsquote. Weitere Information - Definition Spezial-AIF

 

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