14. Mai 2014 - Tarifänderung in Frankreich - Windkraftfonds Leonidas XIV nicht betroffen

Windkraftfonds Leonidas XIV noch bis 30.6.2014
Windkraftfonds Leonidas XIV beginnt mit den Bauarbeiten in der Picardie. Alle Windfonds der Leonidas-Gruppe in Frankreich liegen im Plan.

Änderung der Vergütung für französische Windparks: Die jüngste Anhörung vor dem französischen Staatsrat hat ergeben, dass der aktuell gültige Einspeisetarif für Windkraftanlagen in Frankreich in den nächsten Tagen aufgehoben wird. Hintergrund der Entscheidung ist, dass das französische Fördersystem europarechtswidrig zustande gekommen ist. Betroffen von dieser Entscheidung sind alle neuen Windkraftprojekte, für die noch kein Einspeisetarif zugesagt wurde. Der Wert bereits genehmigter Projekte wie des Windparks Picard im Windfonds Leonidas XIV steigt dementsprechend deutlich an.

Bestandsschutz für genehmigte Windpark-Projekte

Alle bisher von Leonidas angebundenen Windparks in Frankreich - vom Projekt "Montbray" des ersten Frankreich-Windfonds Nr. VIII bis einschließlich des Nordex-Windparks"Picard" der aktuellen Beteiligung Nr. XIV - genießen Bestandsschutz und sind nicht betroffen. Damit bleibt die Vergütung für den Verkauf des produzierten Stroms inklusive Inflationsanpassung für alle Projekte über die gesamte Laufzeit von 15 Jahren ab dem Netzanschluss gesetzlich garantiert.

Noch bis 30.6.: Windkraftfonds Leonidas XIV mit inflationsgeschützter Vergütung

Anleger, die sowohl von der hohen Einspeisevergütung von 8,5 Cent/kWh im ersten Jahr als auch von der jährlichen Anpassung dieser Vergütung an die Inflation im aktuellen Tarifsystem profitieren wollen, können sich noch bis 30. Juni 2014 am Windfonds Leonidas XIV beteiligen. Ziel der Investition ist die Errichtung des Windparks Picard, ganz im Norden Frankreichs, nur rund 35 km vom offenen Meer entfernt. Der aktuelle Platzierungsstand beträgt mit 5,2 Mio. Euro bereits über 70%.

Ausführliches Portrait des Frankreich-Windkraftfonds Leonidas XIV

Quelle: Leonidas Associates GmbH, Grüne Sachwerte e.K.

 

Sehr gute Förderbedingungen in Frankreich

Frankreich verfügt über sehr gute Förderbedingungen für Erneuerbare Energien - das ist das Fazit einer Studie des Beratungsunternehmens Rödl & Partner zur Förderung der Erneuerbaren Energien in verschiedenen Europäischen Ländern. Weiterhin werden insbesondere auch Deutschland, der Türkei und China aktuell günstige Rahmenbedingungen für Investitionen in Erneuerbare Energien bescheinigt.

Windkraft Frankreich: Gute Förderung bei geringem EE-Anteil

Neben der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes fand in der Marktbeurteilung auch die Einschätzung des jeweiligen Energiemarktes eine besondere Berücksichtigung. Für Investoren besonders attraktiv sind Investition in Länder, die über ein gutes Förderkonzept und einen bisher unterdurchschnittlichen Anteil an Erneuerbaren verfügen. Hier nennt das Gutachten insbesondere Frankreich (EE-Anteil 12 Prozent), Malaysia (EE-Anteil 7,2 Prozent), Polen (EE-Anteil 11,9 Prozent) und Singapur (EE-Anteil 2,2 Prozent). Frankreich bietet Investoren in Erneuerbare Energien zudem neben einer festen Einspeisevergütung auch eine Koppelung der jährlichen Vergütung an die Inflationsrate.

Einen guten Überblick aktueller Beteiligungsmöglichkeiten an Erneuerbaren Energie Projekte in verschiedenen Ländern finden Sie auf www.gruene-sachwerte.de .


Quelle: Rödl & Partner 2013, Franz Alt, Grüne Sachwerte