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Solar-Repowering

Neue Module - höhere Erträge?

Solar-RepoweringEin Begriff aus der Windenergie - jetzt auch für Solarparks

Der Begriff Solar-Repowering bezeichnet die Erneuerung eines Kraftwerks und ist vielen besonders aus der Windenergie ein Begriff. Hierbei werden Altanlagen, die sich häufig an sehr guten Windstandorten befinden, durch neue Anlagen ersetzt. Das Thema ist besonders seit dem Ende der EEG-Förderung der ältesten Anlagen stark in den Fokus gerückt und wird aus den gleichen Gründen nun auch vermehrt im Bereich der Photovoltaik diskutiert. Prinzipiell stellen sich hier die gleichen Fragen wie bei der Windkraft, es gibt jedoch auch Besonderheiten, auf die sich ein genauerer Blick lohnt.

Wattner SunAsset 7 - Solarkraftwerk Thedinghausen bei Bremen Wattner SunAsset 7 - Solarkraftwerk Thedinghausen bei Bremen

Auch das Unternehmen Wattner hat als Urgestein deutscher Solarunternehmen bereits gute Erfahrung mit Solar-Repowering gemacht - im Bild der Solarpark Thedinghausen bei Bremen.

ModulerneuerungKnackpunkt EEG-Vergütung

Solaranlagen bestehen grundlegend aus zwei Elementen, erstens dem Solargenerator, der aus der Anzahl der angebrachten Solarmodule besteht. Zweitens, dem Wechselrichter, der den vom Solargenerator erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom zur Netzeinspeisung umwandelt. Im Rahmen eines Repowerings können deshalb entweder die Solarmodule, der Wechselrichter oder beides ausgewechselt werden. Da Solarmodule mit über 30 Jahren meist doppelt bis dreifach so lange halten wie Wechselrichter, werden diese ohnehin verhältnismäßig häufig ausgetauscht und damit automatisch durch neuere und effizientere Modelle ersetzt. Man kann hier also in gewisser Form bereits vom Repowering sprechen.

Bei den Solarmodulen ergibt sich dagegen eine wichtige Einschränkung: Die 20 Jahre laufendeFörderung nach dem EEG ist an den Inbetriebnahmezeitpunkt und an die Gesamtleistung aller Module gebunden. Bei einem Repowering muss diese neu beantragt werden und ist damit für viele Altanlagen, die besonders wenn sie vor der hohen EEG-Absenkung 2012 errichtet wurden höhere Vergütungen erhalten, meist wirtschaftlich noch nicht attraktiv. Dies gilt jedoch nicht für Anlagen, die bereits ausgefördert sind und ihren Strom nun anderweitig vermarkten oder selbstverbrauchen müssen. Übrigens: Eine Anlagenerweiterung defekter oder abhandengekommener Module ist ohne Neuanmeldung der EEG-Vergütung zulässig. Das gleiche gilt auch bei unüblich hoher Degression der Solarmodule.

Solar-Repowering Eine Abwägung von Mehrerträgen und -kosten

Zusammengefasst ist also die Frage nach Repowering von Solaranlagen analog zur Windkraft eine wirtschaftliche Überlegung: Lohnt es sich die alten, noch funktionierenden Module durch neue zu ersetzen? Strompreise in der Direktvermarktung, Installations- und Modulkosten sind hier die entscheidenden Variablen. Daneben stellt sich natürlich auch die Frage, was mit Altmodulen geschieht. Diese sind zwar meist energieaufwendig hergestellt, was das Recycling interessant macht, allerdings sind die Primärrohstoffe aus denen Solarzellen bestehen (vor allem Silizium, aber auch diverse Metalle) meist noch zu günstig, um hier mehr Anreize zu bieten. Manche Module können auf dem Zweitmarkt veräußert werden. Durch verstärkte Anforderungen zum Klimaschutz und zur Kreislaufwirtschaft kann sich das Blatt aber auch hier schnell wenden.

Quellen: Forum Verlag, Reuters, Solarenergie-Info, Sonnenseite

Sinkende Vergütungen und steigende Marktpreise machen das Solar-Repowering auch bei einer Aufgabe der bisher gewährten EEG-Vergütung attraktiver. Selbst die recht hohen Vergütungssätze kleinerer Anlagen, wie sie auf zahlreichen Einfamilienhäusern zu finden sind, liegen mittlehrweile unter den Marktwerten.

Quelle: Energy Charts des Fraunhofer Institut

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        Beispiele bisheriger Newsletter

        Oktober 2022: Solar- und Windinvestments in dynamischen Umfeld

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        Februar 2022: Neu: Trinkwasser und Klimaschutz / Wind-Repowering / Solar-Projektierung

        November 2021: Neu: Katjes Greenfood / Wattner 10 endet zum 2.12.21 / Kohle-Aus 2030 / Neues Thema Ernährung

        September 2021: Neu: E-Mobilität Geldanlage / Bundestagswahl ist Klimawahl

        Juli 2021: Steigende Strompreise – jetzt grün investieren / Film Grüne Sachwerte

        Mai 2021: Klimaschutz ist Grundrecht / neue Solar- und Windinvestments / neue Mitarbeiter

        Februar 2021: Neue Solarfonds / Ökorenta EE 12 in Kürze / CAV Spezial

        Dezember 2000: Wattner SunAsset 10 gestartet / 3 Fonds kurz vor Schließung / Aussicht auf Impact 2021

        September 2020: EU-Klimaziele verschärft: Solar und Wind als treibende Kraft – Energiewende ist gut für Klima und Investoren

        Juni 2020: Drei neue Solar / Wind Angebote, EE stabil in der Krise, neue Kooperation mit ökologischem Vermögensberater

        März 2020: Corona-Pandemie und grüne Geldanlagen

        Februar 202: Neue Produkte, Spezial-AIF und Festzins ab 15.000 Euro

        Dezember 2019: Wattner-Solarzins erfolgreich gestartet, CAV und Ökorenta schließen bald

        Oktober 2019: Interview zu Wattner SunAsset 9, Angebote bis Jahresende

        Juni 2019: Klimaneutralität: Deutschland braucht mehr grüne Energie!

        Mai 2019: Solar Sonder-Newsletter Die unglaubliche Entwicklung der Photovoltaik

        Februar 2019: Kohleausstieg kommt, Ökostrom gewinnt an Bedeutung

        November 2018: Chancen für produzierende Anlagen – ÖKORENTA 10 und CAV profitieren

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