Umweltbundesamt unterstützt Freiflächen-Photovoltaik und Agri-PV
In einem aktuellen Positionspapier nimmt das UBA Stellung
Das Umweltbundesamt (UBA) zeigt in seiner aktuellen Studie deutlich: Agri-Photovoltaik (Agri-PV) ist ein zentraler Baustein für einen flächeneffizienten, umweltverträglichen Ausbau der Solarenergie in Deutschland. Agri-PV ermöglicht die gleichzeitige Nutzung landwirtschaftlicher Flächen für Nahrungsmittelproduktion und Stromerzeugung und entschärft damit den Zielkonflikt zwischen Klimaschutz und Flächennutzung.
Im Vergleich zu anderen Formen der Energieerzeugung auf Agrarflächen ist Photovoltaik extrem flächeneffizient. Agri-PV verbindet diesen Vorteil mit dem Erhalt der landwirtschaftlichen Hauptnutzung: Mindestens 85 Prozent der Fläche bleiben weiterhin landwirtschaftlich nutzbar. Gleichzeitig können Landwirtinnen und Landwirte zusätzliche und stabile Einnahmen aus der Stromerzeugung erzielen und ihre Betriebe widerstandsfähiger gegenüber Klimarisiken wie Dürre, Starkregen oder Hagel machen.
Aus Sicht des Umweltbundesamtes ist Agri-PV eine besonders sinnvolle Form der Mehrfachnutzung von Flächen. Sie trägt zur Erreichung der Klimaziele bei, schont wertvolle Böden, stärkt die regionale Wertschöpfung und erhält die Akzeptanz für den notwendigen Ausbau der erneuerbaren Energien.
Der konsequente Ausbau von Agri-PV kann so Klimaschutz, Ernährungssicherung und eine zukunftsfähige Landwirtschaft wirksam miteinander verbinden.
Die UBA-Studie macht zugleich deutlich, dass die energetische Nutzung von Anbaubiomasse – insbesondere für Biogas – aus Flächensicht zunehmend kritisch zu bewerten ist. Für die Erzeugung der gleichen Strommenge benötigt Biogas ein Vielfaches der Fläche im Vergleich zur Photovoltaik. Allein der Anbau von Energiepflanzen beansprucht derzeit rund 13 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche in Deutschland, während Photovoltaik nur einen Bruchteil davon nutzt, aber deutlich höhere Stromerträge pro Hektar erzielt.
Das Umweltbundesamt empfiehlt daher, den Anbau von Energiepflanzen für die Stromerzeugung schrittweise zu reduzieren und stattdessen auf flächeneffiziente Lösungen wie Agri-Photovoltaik zu setzen. Biogas sollte perspektivisch vor allem auf Rest- und Abfallstoffen basieren und gezielt dort eingesetzt werden, wo flexible Stromerzeugung systemdienlich ist.
Die Systemdienlichkeit ist insbesondere im Kontext geplanter neuer Gaskraftwerke von hoher Bedeutung: Nach Einschätzung von Grüne Sachwerte ist es an der Zeit, Biogas nicht mehr als Grundleistung in kleinteiligen BHKWs zu verstromen, sondern Biogas präferiert in das Gasnetz einzuspeisen um einen Beitrag zu mehr Klimaschutz im Wärmemarkt zu leisten und gleichzeitig, sofern sie denn notwendig sind, die neuen Gaskraftwerke mit einem höheren Anteil grüner Gase befeuern zu können.
Gleichzeitig sehen wir uns Bestätigt in unserer positiven Einschätzung zur Agri-PV – mit einigem Stolz sind wir einer der größten Unterstützer von Unternehmen, die sich der Agri-PV verschrieben haben, sei es Next2Sun, wir.solar oder Solverde.
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