26. Nov. 2013 - Frankreich Windfonds Leonidas XIV limitiert Fondsvolumen

Leonidas XIV - windfonds Frankreich
Windfonds Leonidas XIV mit rund 3 Jahren Laufzeit. Anleger investieren in die Projektierung eines Windparks in Meeresnähe.

Bereits kurze Zeit nach dem Emissionsbeginn haben Privatanleger schon mehr als eine 1 Million Euro in den Frankreich-Windfonds Leonidas XIV investiert. Wie das Fondsmanagement der Leonidas aktuell verlauten ließ, muss trotz des hohen Interesses eine vorläufige Limitierung des Fondsvolumens auf 7,2 Million Euro vorgenommen werden. Laut Geschäftsführer Max-Robert Hug werde „der Ankauf von technisch hochwertigen Projekten an windreichen Standorten zu marktgerechten Preisen in Frankreich wird immer schwerer.“

Frankreich-Windfonds Leonidas XIV: Erster Windpark mit elf Nordex-Windkraftanlagen gesichert

Die Fondsgesellschaft des Leonidas XIV konnte sich bereits ein attraktives Windkraftprojekt nahe dem offenen Meer sichern, das alle Investitionskriterien erfüllt. Das für den Kauf und den Bau der Windenergieanlagen erforderliche Eigenkapital beläuft sich auf insgesamt 7,2 Millionen Euro. Gebaut werden elf Windenergieanlagen des deutschen Herstellers Nordex ganz im Norden Frankreichs, an einem windreichen Standort nur ca. 35 km vom Meer entfernt. Generalunternehmer vor Ort ist erstmals die Firma Volkswind, einer der Pioniere auf dem französischen Markt.

Laut Geschäftsführer Hug werde das Volumen der Windpark-Beteiligung Leonidas XIV nur noch erhöht, falls es in den kommenden Wochen und Monaten gelingt, einen zweiten Windpark an das Projekt anzubinden, der ebenfalls den strengen Anforderungen des Windfonds Leonidas XIV entspricht.

Steigende Nachfrage nach Windenergieanlagen in Frankreich

Stabile und inflationsangepasste Einnahmen auf der einen Seite bei gleichzeitig niedrigen Zinsen in der Euro-Zone sorgen dafür, dass die Nachfrage nach Windenergieanlagen in Frankreich von Seiten institutioneller Investoren aus dem In- und Ausland weiter steigt. Der produzierte Strom kann zu einem vorher festgelegten Preis (Einspeisetarif) für 15 Jahre verkauft werden kann. Ausschließlich in Frankreich passt sich diese Vergütung einmal im Jahr der Inflation an. Viele große Institutionelle Investoren wie Allianz und Munich Re oder auch Energiekonzerne und Stadtwerke kaufen daher regelmäßig komplette Windparkprojekte in Frankreich auf.

Die Tatsache, dass genehmigte Windenergieprojekte an attraktiven Standorten auch in Frankreich rar werden, ist für den langfristigen Verkaufserlös des vom Windfonds Leonidas XIV geplanten Windparks dabei vorteilhaft. Der Frankreich-Windfonds plant, die Nordex-Windenergieanlagen bereits 2,5 Jahre nach der Fertigstellung bestmöglich an institutionelle Investoren zu veräußern.

Ausführliches Portrait des Frankreich-Windfonds Leonidas XIV

Quelle: Leonidas Associates GmbH, Grüne Sachwerte e.K.

 

Sehr gute Förderbedingungen in Frankreich

Frankreich verfügt über sehr gute Förderbedingungen für Erneuerbare Energien - das ist das Fazit einer Studie des Beratungsunternehmens Rödl & Partner zur Förderung der Erneuerbaren Energien in verschiedenen Europäischen Ländern. Weiterhin werden insbesondere auch Deutschland, der Türkei und China aktuell günstige Rahmenbedingungen für Investitionen in Erneuerbare Energien bescheinigt.

Windkraft Frankreich: Gute Förderung bei geringem EE-Anteil

Neben der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes fand in der Marktbeurteilung auch die Einschätzung des jeweiligen Energiemarktes eine besondere Berücksichtigung. Für Investoren besonders attraktiv sind Investition in Länder, die über ein gutes Förderkonzept und einen bisher unterdurchschnittlichen Anteil an Erneuerbaren verfügen. Hier nennt das Gutachten insbesondere Frankreich (EE-Anteil 12 Prozent), Malaysia (EE-Anteil 7,2 Prozent), Polen (EE-Anteil 11,9 Prozent) und Singapur (EE-Anteil 2,2 Prozent). Frankreich bietet Investoren in Erneuerbare Energien zudem neben einer festen Einspeisevergütung auch eine Koppelung der jährlichen Vergütung an die Inflationsrate.

Förderung Erneuerbarer Energien von Land zu Land unterschiedlich

Die Energiewende hat weltweit zu einem starken Ausbau Erneuerbarer Energien geführt. Allerdings erfolgt die Vermarktung in jedem Land extrem unterschiedlich. Während Deutschland über das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) eine starke Förderung über die Einspeisevergütung vornimmt, locken andere Länder mit steuerlichen Anreizen, Quotenregelungen oder Förderkrediten. Das sehr erfolgreiche deutsche EEG-Modell wurde dabei weltweit vielfach aufgegriffen und als Basis für regionale Förderungen genutzt.

Einen guten Überblick aktueller Beteiligungsmöglichkeiten an Erneuerbaren Energie Projekte in verschiedenen Ländern finden Sie auf www.gruene-sachwerte.de .

Quelle: Rödl & Partner 2013, Franz Alt, Grüne Sachwerte