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Frankreich und Windkraft - Erneuerbare Energien auf dem Vormarsch Frankreich und Windkraft - Erneuerbare Energien auf dem Vormarsch

Frankreich setzt auf Erneuerbare Energien

Freundliches Investitionsklima für deutsche Privatanleger

Attraktives Investitionsumfeld in FrankreichAngebote für ökologische Investments

16. Januar 2013: Frankreichs Staatspräsident Hollande möchte sein Wahlversprechen einlösen: Erneuerbare Energien sollen den Anteil von Atomstrom am Strommix von heute 75% auf 50% bis 2025 reduzieren. „Deswegen sind Investitionen in erneuerbare Energieprojekte wie Wind- und Solarparks oder Wasserkraftwerke in Frankreich jetzt ratsamer denn je“, ist sich Michael Horling, Experte für geschlossene Umweltfonds bei Grüne Sachwerte, sicher.

Die Förderung des Ausbaus der erneuerbaren Energien soll vor allem durch vereinfachte Genehmigungsverfahren, einem stabilen Fördersystem und der staatlichen Innovationsförderung voran gebracht werden. Der Staatspräsident plädiert auch für eine verstärkte deutsch-französische Zusammenarbeit bei erneuerbaren Energieprojekten.

Im Bereich Windenergie ist ein erster wichtiger Schritt zur Reduktion administrativer Hürden getan: Die restriktiven Entwicklungszonen für Windenergie wurden aufgelöst. Bisher konnten Windkraftanlagen nur in diesen Zonen von den staatlich festgelegten Einspeisevergütungen mit Inflationsanpassung profitieren. Nach der European Wind Energy Association betrug die installierte Kapazität im Juni 2012 landesweit insgesamt knapp 7GW. Somit macht der Anteil der Windkraft an der Stromerzeugung Frankreichs nur 2,7% aus. Gemäß des Bureau de coordination énergies renouvelables ist das ehrgeizige Ziel der französischen Regierung eine Installation von 25GW bis 2020 und 55GW bis 2030. „In diesem Bereich steckt noch viel Potential“, begründet Horling die Aufnahme französischer Windkraftfonds in sein Angebot.

Der französische Erneuerbare-Energien-Verband Syndicat des Energies Renouvelables begrüßt die von Batho, Ministerin für Ökologie, nachhaltige Entwicklung und Energie, am 7. Januar 2013 vorgestellten Maßnahmen für die Solarindustrie. Die wichtigste Maßnahme ist dabei die Verdopplung der für 2013 neu zu installierenden Solarleistung von 500MW auf 1 Gigawatt. „Bestehende Solarparks profitieren von einer staatlich geregelten Einspeisevergütung über einen gesetzlich festgelegten Zeitraum, nach Vorbild des deutschen EEG. Die Einspeisevergütung in Frankreich wird zudem regelmäßig an die Inflation angepasst“, fasst Horling weitere Vorteile einer Beteiligung an französischen Solarparks zusammen. Am Beispiel des Solarparks SOLARINVEST V Südfrankreich, in Betrieb seit Juni 2011, bedeutet dies eine über volle 20 Jahre hohe Einspeisevergütung von 32,48 Cent/kWh mit jährlicher Inflationsanpassung. Die installierte Leistung betrug im März 2012 zwar erst 3,2 GW. Das Ziel der französischen Solarbranche ist jedoch eine Installation von 20GW bis 2020 und 40GW bis 2040.

Frankreich und Windkraft - Erneuerbare Energien auf dem Vormarsch Frankreich und Windkraft - Erneuerbare Energien auf dem Vormarsch

Windparks in Frankreich, sogar im Süden - Erträge mit Inflationsanpassung für Frankreich-Windparks.

Deutlich unterschätzt werden nach Meinung von Michael Horling die Investitionen in Wasserkraft. Es stehen viele kleinere Wasserkraftwerke zum Verkauf, da deren laufende Instandhaltung oder gar ein Ausbau von den Eigentümern oftmals nicht geleistet werden kann. „Die Marktpreise für Kleinwasserkraftanlagen sind in Frankreich aufgrund des lange inaktiven Marktes geringer als in Deutschland oder Österreich“, weiß Horling. Der französische Staat unterstützt auch hier die Investition in erneuerbare Energien mit einem festen Einspeisetarif. Frankreich plant laut Syndicat des Energies Renouvelables, seinen Stromverbrauch aus erneuerbaren Energien bis 2020 zu 43% mit Wasserkraft zu decken. Damit macht Wasserkraft den größten Anteil der erneuerbaren Energien aus.

„Auch steuerlich sind Beteiligungen an geschlossenen Umweltfonds mit französischen Anlageobjekten attraktiv. Durch das Doppelbesteuerungsabkommen unterliegen die Einkünfte für Anleger in Deutschland in der Regel lediglich dem Progressionsvorbehalt“, erklärt Horling, der selbst mehrere Jahre in Frankreich studierte und arbeitete.

Horling und seine ökologische Anlageberatung Grüne Sachwerte in Bremen beraten interessierte Privatanleger gerne zu Beteiligungen an französischen Solar- und Windparks und Investitionen in französische Wasserkraftwerke. Folgende geschlossene Umweltfonds mit Fokus auf den französischen Markt sind bei Grüne Sachwerte im Angebot:

  • Windpark Champagne-Ardenne, ein seriös kalkulierter Windfonds in windreicher Region,
  • Solarfonds SolarINVEST V Südfrankreich, eine Bestandsanlage mit hohem Mehrertrag und optional kurzer Laufzeit,
  • Wasserkraftfonds Frankreich, ein mittelfristiger Eigenkapitalfonds zur Revitalisierung älterer Wasserkraftwerke, und
  • CleanTech Wind 10, ein Windkraftfonds mit mehreren deutschen und französischen Windparks und acht Jahren geplanter Laufzeit.

Weitere Informationen:Aktuelle Umweltfonds in der Übersicht

Quellen: Bureau de coordination énergies renouvelables, European Wind Energy Association und das Syndicat des Energies Renouvelables, Grüne Sachwerte

Auch Solarparks in Frankreich sind für deutsche Anleger attraktiv - die Einstrahlung ist hoch, die Vergütung stabil. Hier ein Solarkraftwerk von Aquila Capital.

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        Februar 202: Neue Produkte, Spezial-AIF und Festzins ab 15.000 Euro

        Dezember 2019: Wattner-Solarzins erfolgreich gestartet, CAV und Ökorenta schließen bald

        Oktober 2019: Interview zu Wattner SunAsset 9, Angebote bis Jahresende

        Juni 2019: Klimaneutralität: Deutschland braucht mehr grüne Energie!

        Mai 2019: Solar Sonder-Newsletter Die unglaubliche Entwicklung der Photovoltaik

        Februar 2019: Kohleausstieg kommt, Ökostrom gewinnt an Bedeutung

        November 2018: Chancen für produzierende Anlagen – ÖKORENTA 10 und CAV profitieren

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