3. Dez. 2013: Preis für Ökostrom von EWS Schönau bleibt unverändert für 2014

Ökostrom aus Schönau
Ökostrom aus Schönau wird 2014 nicht teurer - jetzt wechseln?

Gute Nachrichten für Ökostrom-Kunden von EWS Schönau, dem ältesten deutschen Ökostrom-Anbieter: Der Preis für Ökostrom von den "Stromrebellen" bleibt für 2014 unverändert.

Erst kürzlich wurde Ursula Sladek, stellvertretend für die ganze "EWS-Gemeinde", der Deutsche Umweltpreis verliehen. Für sie sei "dieser Preis auch eine Auszeichnung für all die vielen Menschen in ganz Deutschland, die gemeinsam mit den EWS für eine atomstromlose, klimafreundliche und bürgereigene Energiezukunft kämpfen.

"börsenpreissenkende Wirkung der Erneuerbaren an Kunden weitergeben"

Die Elektrizitätswerke Schönau gehen nun mit gutem Beispiel voran und geben Vorteile im Stromeinkauf direkt an die Kunden weiter. Ursula Sladek erklärt: "Die börsenpreissenkende Wirkung der Erneuerbaren und die reduzierte Industriebefreiung von Netznutzungsentgelten (gegen die wir erfolgreich klagten) gleicht die Erhöhung des EEGs praktisch aus, so dass wir die Strompreise nicht erhöhen und bis zum 31.12.2014 garantieren werden."

Hier gelangen Sie direkt zu EWS Schönau - den Stromrebellen.

Grüne Sachwerte nutzt Ökostrom aus Schönau
Grüne Sachwerte nutzt den Ökostrom der Grünstrom-Pioniere von EWS Schönau

Die Stromrebellen aus Schönau sind Partner von Grüne Sachwerte für die ökologische Stromversorgung unseres Unternehmens. Weitere Informationen zur Entstehung und Arbeit von EWS Schönau.

Kurzer Auszug: Warum nutzt Grüne Sachwerte den Ökostrom von EWS Schönau? Nach der Katastrophe von Tschernobyl 1986 haben Schönauer Bürger und engagierte Mitstreiter beschlossen, für eine atomstromlose und nachhaltige Energieversorgung einzutreten. Neun Jahre und zwei Bürgerentscheide später konnten sie das örtliche Stromnetz von einem Atomkraftwerksbetreiber freikaufen. Seitdem betreiben die bürgereigenen Elektrizitätswerke Schönau (EWS) das Ortsnetz ökologisch vorbildlich und wirtschaftlich erfolgreich. Bundesweit beziehen rund 135.000 Kunden (12/2012) den Strom der EWS Schönau.

Quelle: EWS Schönau

 

Stromversorger RWE erhöht Preise für 750.000 Kunden

Rund 750.000 Kunden des Essener Energieversorgers RWE müssen sich zum Jahreswechsel auf steigende Strompreise einstellen. Mehr zahlen sollen ausgerechnet Verbraucher mit sogenannten "Preisgarantie-Verträgen", auch Kunden mit Nachtspeicher-Heizungen werden stärker zur Kasse gebeten. Zur Begründung verwies RWE auf die steigenden Kosten durch die Ökostrom-Umlage. Wie RWE auf Anfrage der WAZ mitteilte, erhöht sich für Haushaltsstrom-Kunden der Preis je nach Vertrag um 2,8 bis 6,3 Prozent - das entspricht Preissteigerungen von 0,82 bis 1,16 Cent pro Kilowattstunde (brutto).

Preiserhöhungen auch für RWE Wärmestrom-Kunden

Wärmestrom-Kunden von RWE müssen sich auf Preiserhöhungen in Höhe von 3,7 Prozent einstellen. Als Grund nennt RWE auch hier den Anstieg der Erneuerbaren-Energien-Umlage, die sich von 5,3 Cent auf 6,24 Cent je Kilowattstunde erhöht.

Milliardengewinne für RWE trotz Energiewende

Trotz der Energiewende und dem Vorrang für Ökostrom hat der Versorger RWE im ersten Quartal einen Milliardengewinn eingefahren. Der Konzern bestätigte im Frühjahr seine Jahresprognose und peilt 2013 weiter einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von neun Milliarden Euro an. 2012 waren es 9,3 Milliarden Euro.

Quelle: WAZ - Westdeutsche Allgemeine Zeitung (02.12.2013), die Welt (15.5.2013)