Energiewende konkret
Stromerzeugung Deutschland 2025
Im Jahr 2025 – bezogen auf die Nettostromerzeugung – stellten erneuerbare Energien einen Anteil von 62 Prozent, was einer Stromerzeugung von 260,26 TWh entspricht. Der Anteil der erneuerbaren Energien, der tatsächlich aus der Steckdose kommt, lag bei 55,9 Prozent. Die gesamte Nettostromerzeugung betrug 419,5 TWh bei einer Bruttostromerzeugung von rund 440 TWh. Die Last im öffentlichen Stromnetz lag auf dem Niveau von 2024.
In Summe produzierten erneuerbare Energiequellen wie Solar, Wind, Wasser, Biomasse und Geothermie rund 278 TWh Strom, wovon 256 TWh in das öffentliche Netz eingespeist und 22 TWh selbst verbraucht wurden. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Erzeugung aus erneuerbaren Energien um 6 TWh, blieb jedoch deutlich unter dem für 2025 angestrebten Zielwert von 346 TWh.
Die Windenergie war auch 2025 der wichtigste Energieträger in der Stromerzeugung. Windkraft an Land lieferte 105,86 TWh und stellte damit 25,2 Prozent des gesamten Strommixes. Die Offshore-Windkraft trug mit einem Anteil von 6,2 Prozent zur Stromerzeugung bei und blieb damit auf dem Niveau des Vorjahres.
Die Photovoltaik steigerte ihre Stromerzeugung deutlich und erreichte 68,40 TWh, was einem Anteil von 16,3 Prozent entspricht. Damit überholte die Photovoltaik erstmals die Braunkohle, deren Anteil sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Prozent reduzierte. Biomasse blieb mit 8,6 Prozent, Laufwasserkraft mit 3,9 Prozent ein stabiler Bestandteil der erneuerbaren Stromerzeugung.
Die Börsenstrompreise stiegen in 2025 im Vergleich zum Jahr davor an: Der durchschnittliche volumengewichtete Day-Ahead-Börsenstrompreis lag 2025 bei 86,55 €/MWh, der durchschnittliche Intraday-Stundenpreis bei 89,38 €/MWh. Die Volatilität am Strommarkt nahm in 2025 weiter zu.
Im Jahresverlauf traten 573 Stunden mit negativen Strompreisen auf und damit mehr als im bisherigen Rekordjahr 2024. Zudem stieg die Zahl der Hochpreisphasen: In 162 Stunden lagen die Day-Ahead-Preise über 200 €/MWh. Niedrigpreisstunden mit Preisen unter 30 €/MWh erhöhten sich auf 1.284 Stunden. Die zunehmenden Preisschwankungen begleiteten den weiter steigenden Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung.
Negative Strompreise
Fossile Energieträger wie Braunkohle, Steinkohle, Erdgas und Öl stellten 2025 zusammen noch rund 38 Prozent des Energiemixes, was einer Stromerzeugung von 159,27 TWh entspricht. Den größten fossilen Anteil hatte weiterhin die Braunkohle mit 16 Prozent, gefolgt von Erdgas mit rund 12,5 Prozent (2024 waren es 10,6 Prozent) und Steinkohle mit 6,4 Prozent.
Gleichzeitig zeigen die Zahlen, dass Erneuerbare Energien bereits den größeren Anteil an der Stromerzeugung in Deutschland stellen. Besonders der Windkraftausbau blieb 2025 jedoch deutlich hinter den Zielwerten zurück. Parallel dazu wächst die Bedeutung von Energiespeichern wie z.B. Batteriespeichern: Die Kapazität der Großbatteriespeicher stieg im Jahresverlauf um 56 Prozent auf 3,7 GWh, insgesamt sind Ende 2025 knapp 16 GWh installiert. Weitere 11,5 GWh Batteriespeicher mit geplantem Inbetriebnahmedatum sind im Marktstammdatenregister verzeichnet. Energiesystemmodelle des Fraunhofer ISE weisen bis 2030 einen Speicherbedarf von 100 bis 170 GWh aus.
Für die Erreichung des Klimaziel, bis 2030 rund 80 Prozent des Strombedarfs durch erneuerbare Energien zu decken sowie klimaneutral bis 2045 zu werden, bleibt der weitere engagierte Ausbau der Erneuerbaren unverzichtbar.
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