13. August 2013: Deutscher Umweltpreis 2013 für Ursula Sladek, EWS Schönau

Umweltpreis für Sladek: Große Ehrung für Gründerin des ersten deutschen Ökostromanbieters, der EWS Schönau - die Stromrebellen
Umweltpreis für Sladek: Große Ehrung für Gründerin des ersten deutschen Ökostromanbieters, der EWS Schönau - die Stromrebellen

Herzlichen Glückwunsch vom Grüne Sachwerte Team: Ursula Sladek wird mit dem höchstdotierten Umweltpreis in Europa, dem Deutschen Umweltpreis, ausgezeichnet. Mit der Vergabe werden Einsatz und Leistungen ausgezeichnet, die jetzt und zukünftig entscheidend und in vorbildhafter Weise zum Schutz und zur Erhaltung unserer Umwelt beitragen.

Frau Sladek, Vorstand der Netzkauf EWS eG und Mitbegründerin der Elektrizitätswerke Schönau (EWS - "Die Stromrebellen"), wird mit dem Deutschen Umweltpreis 2013 der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)ausgezeichnet. Der höchstdotierte Umweltpreis in ganz Europa wird am 27. Oktober von Bundespräsident Joachim Gauck in Osnabrück übergeben. Der Generalsekretär der DBU, Dr.-Ing. Brickwedde, würdigte die Preisträgerin bei der Bekanntgabe mit den Worten: "Ihr Mut und ihre Tatkraft sind ein außergewöhnliches Beispiel für das Gelingen der Energiewende vor Ort.

Von der Bürgerinitiative zum ersten Ökostromanbieter Deutschlands

Aus einer Bürgerinitiative in Schönau gründete sie den ersten Ökostromanbieter Deutschlands und lebt die Vision einer dezentralen und umweltfreundlichen Energieversorgung. Von Anfang an setzte sie auf eine enge Zusammenarbeit mit den Bürgern und beweist, dass man sich gemeinsam auch gegen eigentlich übermächtige Groß-Energieversorgungsunternehmen durchsetzen und einen ökologischen Wandel bewirken kann. Das macht sie zu einem gesellschaftlichen Vorbild."

Ursula Sladek bedankte sich herzlich für die ehrenvolle Auszeichnung, die aus ihrer Sicht nicht nur ihrer Person, sondern vielen Menschen in ganz Deutschland gilt, die sich für eine Energiewende in Bürgerhand engagieren: "Der Deutsche Umweltpreis ist natürlich eine richtig tolle Auszeichnung für mich und die EWS - aber auch für alle Atomkraftgegner und Energiewende-Engagierten. Er ist zugleich eine Aufforderung, weiterzumachen und ein starkes Signal an die Politik. Ich hoffe, dass das dort auch so verstanden wird."

Die Stromrebellen aus Schönau sind Partner von Grüne Sachwerte für die ökologische Stromversorgung unseres Unternehmens. Weitere Informationen zur Entstehung und Arbeit von EWS Schönau.

Quelle: EWS Schönau

 

Erwartungen an die Politik

Von der Politik erwartet sich die Preisträgerin des Deutschen Umweltpreises im Wesentlichen drei Dinge: eine ehrliche und konsequente Umsetzung der Energiewende, die Abkehr von der einseitigen Unterstützung zentraler Konzernstrukturen und eine verlässliche Planungs-und Investitionssicherheit für eine zukunftsfähige Energiewirtschaft." Hauptziel unserer Arbeit bei den Elektrizitätswerken Schönau ist es", so Ursula Sladek, "einen Umbau der Energiewirtschaft herbeizuführen: weg von zentralistischen Strukturen und hin zu dezentralen Strukturen, denn die Energiewende setzt einen solchen Umbau voraus.

Zusammenarbeit mit Kommunen für dezentrale Strukturen

In diesem Sinne arbeiten die EWS in ganz Deutschland eng mit Genossenschaften, Kommunen und Bürgerinitiativen vor Ort zusammen: zum Beispiel in Berlin, Stuttgart, Titisee-Neustadt und vielen anderen Orten. Dieses Engagement wollen wir auch in Zukunft weiterführen und verstärken. Denn die Zukunft der Energie gehört in Bürgerhand."

Quelle: EWS Schönau - die Stromrebellen