MenüZurück
Negative Strompreise in Deutschland 2020 Erneuerbare Energien im Strommix: Deutschland Solar

Emissionszertifikate für CO2:

Preissteigerung verteuert fossile Kraftwerke

Der Emissionshandel wirkt zunehmend

14. Mai 2021:

Das Thema Klimawandel hat in dem letzten Jahr erfreulicherweise deutlich an Fahrt aufgenommen. Eine Schlüsselforderung der Klimabewegung Fridays for Future und vieler Wissenschaftler ist es, den Ausstoß von CO2 endlich angemessen zu bepreisen. Die Grundidee ist recht einfach und wurde bereits 2005 im Rahmen eines europäischen Emissionshandelssystems (EU ETS) erstmals umgesetzt. Bei dieser Konzeption traten jedoch zwei Probleme auf: Erstens umfasste das System nur Anlagen zur Erzeugung von Strom und Wärme sowie einige Industrieanlagen, wie zum Beispiel der Stahlindustrie. 2012 kam auch der Flugverkehr dazu. Zweitens war aufgrund der zu viel ausgegebenen Zertifikate der Preis sehr lange mit rund fünf Euro zu niedrig und zog erst ab 2018 merklich an. Dieser Prozess hat sich seitdem noch massiv gesteigert. Von März 2020 bis Mai 2021 zog der Preis nun von 16 Euro auf inzwischen über 50 Euro an.

Das Jahr 2021 hat bereits jetzt eine deutliche Erhöhung des Preises für CO2-Zertifikate mit sich gebracht. Quelle: Tagesschau.de

Emissionszertifikate machen Strom an den Börsen teurer

Gerade für Betreiber fossiler Kraftwerke wird es deshalb teurer, Strom zu erzeugen. Dabei ist es insgesamt absehbar, dass der Preis für die Emissionszertifikate langfristig weiter steigen wird. Naturgemäß kann die Entwicklung nicht exakt vorhergesagt werden, da Emissionszertifikate durchaus auch Spekulationsobjekt geworden sind, was auch als Argument für eine feste CO2-Steuer als Alternative genannt wird. In jedem Fall muss aber davon ausgegangen werden, dass infolge der gestiegenen Zertifikatepreise auch der Börsenstrompreis seine Steigerungsfahrt weiterbeibehält, was Auswirkungen für den gesamten Stromsektor haben wird.

Auswirkungen auf Solar- und Windparks

Erneuerbare Energien länger wirtschaftlich – Auswirkungen für Haushaltsstrompreise noch unklar

Die Verteuerung der Emissionspreise für CO2 erhöht in erster Linie die Stromgestehungskosten für Kohle und Gas. Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese an die Haushalte weitergegeben werden. Ökostromanbieter könnten damit wettbewerbsfähiger werden. Gleichzeitig wird es damit für Betreiber und Investoren von Solar- und Windparks einfacher, diese nach dem Auslaufen der EEG-Förderung weiter zu betreiben, da der Börsenstrompreis aufgrund der Verteuerung von Strom aus Kohle und Gas steigt. Inwieweit sich die Entwicklung hingegen auf die Haushaltsstrompreise auswirkt, ist  schwierig abzusehen: Wenn beispielsweise Kohlekraftwerke aufgrund der Zertifikatspreise stillgelegt werden, müssen diese durch Erneuerbare Energien ersetzt werden. Zwar ist absehbar, dass diese damit auch kurzfristig gegenüber fossilen Brennstoffen ohne EEG-Förderung auskommen, was die EEG-Umlage stabilisieren würde, allerdings ist noch nicht klar, wie der dann benötigte Ausbau von Netzen und Speichern erfolgen wird. Der Staat könnte sowohl gesetzliche Umlagen und Kosten steigern, als auch diese steuerfinanziert senken – dies verbleiben politische Entscheidungen.

Nicht nur an Strom denken: Der nationale Emissionshandel für die Sektoren „Wärme und Verkehr“

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Grundidee, eine CO2-Einsparung durch eine Verteuerung fossiler Brennstoffe mittels Zertifikate oder Steuern zu erreichen, inzwischen durchaus Früchte trägt. Mit der zunehmenden Verteuerung der Zertifikate löst sich damit das Problem der zu hohen Anzahl der Zertifikate. Auch in der Frage der eingebundenen Verursacher hat sich seit diesem Jahr auf Bundesebene zumindest etwas getan: Seit Januar 2021 werden die meisten anderen CO2-Emittenten wie der Straßenverkehr und der Heizungssektor in ein ergänzendes nationales Emissionssystem eingebunden.

Obwohl die Kosten für die Zertifikate von den bereitstellenden Unternehmen getragen werden müssen, werden diese sie an die privaten Haushalte weitergeben. Klimafreundlichere Produkte und Dienstleistungen werden daraus Vorteile generieren können. Der Aufbau einer sozial ausgewogenen und perspektivisch klimaneutralen Wirtschaft wird absehbar einer der größten Herausforderungen der nächsten Jahre werden – die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass wir bereits mitten im Umbruch stecken.

Quelle: Tagesschau, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Fossiler Strom wird teurer, der Börsenstrompreis steigt: Alte Windparks sollten in den nächsten Jahren tendenziell rentabler weiterbetrieben werden können.

Grüne Sachwerte NewsletterWir informieren Sie gerne und unverbindlich

jetzt abonnieren

Emissionszertifikate werden deutlich teurerDiese Seite teilen…

Wir informieren Sie unverbindlich.

    Ja, ich möchte auch den Newsletter per E-Mail von Grüne Sachwerte abonnieren.

    Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung

    Gerne senden wir Ihnen die Unterlagen auch postalisch zu. Eine rein digitale Zusendung hilft uns, Papier zu sparen und die Umwelt zu schonen.

    Ihre Nachricht wurde erfolgreich abgeschickt.

    Vielen Dank für Ihre Kontaktaufnahme und Ihr Interesse an . Wir senden Ihnen zeitnah die gewünschten Informationen zu.

    Wir senden Ihnen gerne ausführliche Unterlagen zum Wattner SunAsset 8 zu.


    Mit dem Absenden des Kontaktformulars erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten zur Bearbeitung Ihrer Nachfrage nach Solar- und Festzinsinvestments durch die Grüne Sachwerte Gruppe verwendet werden. Sie erhalten sowohl aktuelle Beteiligungsunterlagen zu „Wattner SunAsset 8“ sowie die notwendigen Folgeinformationen zur konkreten Emission als auch Informationen zu ergänzenden Produkten aus dem Solar- und Festzinsbereich. Unser Ziel ist es, Ihre Anfrage und Bedürfnisse gänzlich und allumfassend und so relevant wie möglich heute und in Zukunft zu erfüllen. Sie können diese Zustimmung jederzeit widerrufen. Ihre Daten werden nicht an unbeteiligte Dritte weitergegeben. Mehr Informationen zum Datenschutz und zu den Widerrufshinweisen bei der Grüne Sachwerte Gruppe finden Sie unter Datenschutzhinweise.

    Diese Seite ist durch reCaptcha geschützt. Es gelten die Google Datenschutzerklärung und Nutzungsbedingungen.

    Schritt 1Wann möchten Sie mit uns sprechen?

    * Pflichtfelder

    Weiter

    Schritt 2Wie können wir Sie erreichen?

      Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung

      Zurück

      Mit dem Absenden des Kontaktformulars, erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten zur Bearbeitung Ihres Anliegens verwendet werden. Mehr Informationen zum Datenschutz und zu den Widerrufshinweisen bei Grüne Sachwerte finden Sie unter Datenschutzhinweise.

      Diese Seite ist durch reCaptcha geschützt. Es gelten die Google Datenschutzerklärung und Nutzungsbedingungen.

      Wir werden uns so schnell wie möglich um Ihr Anliegen kümmern und uns gern bei Ihnen zurückmelden. Vielen Dank – wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

      Newsletter An- & AbmeldungWir halten Sie
      auf dem Laufenden.

        Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung

        Der Grüne Sachwerte Newsletter „Grüne Sachwerte Aktuell“ informiert Sie per E-Mail über ökologische Geldanlagen, Erneuerbare Energien, Energie-, Umwelt- und Wirtschaftspolitik sowie über Themen aus dem Unternehmensumfeld. Sie können sich hier jederzeit kostenlos an- und abmelden.

        Mit dem Klick auf ‚Jetzt abonnieren‘ erklären Sie sich mit dem Empfang des Newsletters mit den oben genannten Informationen sowie mit dessen Analyse durch individuelle Messung, Speicherung und Auswertung von Öffnungsraten und der Klickraten in Empfängerprofilen zur Zwecken der Gestaltung künftiger Newsletter entsprechend den Interessen unserer Leser einverstanden. Die Einwilligung kann mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Ausführliche Hinweise erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

        Diese Seite ist durch reCaptcha geschützt. Es gelten die Google Datenschutzerklärung und Nutzungsbedingungen.

        Inhalt und Frequenz
        Der Newsletter wird ungefähr alle zwei bis drei Monate verschickt. Die Frequenz hängt aber auch von aktuellen Themen ab. Der gemeinsame Newsletter „Grüne Sachwerte Aktuell“ der Grüne Sachwerte Gruppe informiert Sie per E-Mail über ökologische Geldanlagen, Erneuerbare Energien, Energie-, Umwelt- und Wirtschaftspolitik sowie über Themen aus dem Unternehmens- umfeld.

        Anmelde- und Abmeldeverfahren (Widerruf)
        Sie erhalten eine sog. Double-Opt-In-E-Mail, in der Sie um Bestätigung der Anmeldung gebeten werden. Sie können dem Empfang der Newsletter jederzeit widersprechen (sog. Opt-Out). Einen Abmeldelink finden Sie in jedem Newsletter oder auf dieser Newsletterseite.

        Beispiele bisheriger Newsletter

        Mai 2021: Klimaschutz ist Grundrecht / neue Solar- und Windinvestments / neue Mitarbeiter

        Februar 2021: Neue Solarfonds / Ökorenta EE 12 in Kürze / CAV Spezial

        Dezember 2000: Wattner SunAsset 10 gestartet / 3 Fonds kurz vor Schließung / Aussicht auf Impact 2021

        September 2020: EU-Klimaziele verschärft: Solar und Wind als treibende Kraft – Energiewende ist gut für Klima und Investoren

        Juni 2020: Drei neue Solar / Wind Angebote, EE stabil in der Krise, neue Kooperation mit ökologischem Vermögensberater

        März 2020: Corona-Pandemie und grüne Geldanlagen

        Februar 202: Neue Produkte, Spezial-AIF und Festzins ab 15.000 Euro

        Dezember 2019: Wattner-Solarzins erfolgreich gestartet, CAV und Ökorenta schließen bald

        Oktober 2019: Interview zu Wattner SunAsset 9, Angebote bis Jahresende

        Juni 2019: Klimaneutralität: Deutschland braucht mehr grüne Energie!

        Mai 2019: Solar Sonder-Newsletter Die unglaubliche Entwicklung der Photovoltaik

        Februar 2019: Kohleausstieg kommt, Ökostrom gewinnt an Bedeutung

        November 2018: Chancen für produzierende Anlagen – ÖKORENTA 10 und CAV profitieren

        Datenschutzhinweise und weitere Informationen
        Ausführliche Informationen zum Versandverfahren und den Statistiken sowie zu Ihren Widerrufsmöglichkeiten erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

        Newsletter-Anbieter
        Der Versand der Newsletter erfolgt mittels Sendinblue bei dem u.a. Informationen zum Versand und zur Analyse der Newsletter gespeichert werden.