Windpark Hohenzellig zu 86% platziert - positive Ertragsdaten, Emissionsende 30. Juni

3. Juni 2016 - Emissionsende in Kürze: Der Zeichnungsstand des Windpark Hohenzellig stieg zuletzt stark an und beträgt inzwischen 86%, also rund 10,3 Mio. Euro. Die Emission wird zum 30. Juni 2016 schließen.

Positive Ertragsdaten aus April und Mai 2016

Zum Ende der Emission liegen nun auch die ersten realen Ertragsdaten vor. Nachdem bis Ende März noch die letzten Rotorblätter getauscht wurden, konnte der Windpark Hohenzellig im April bei schwächerem Wind den regionalen Windindex deutlich übertreffen. Im gerade beendeten Mai hat der Windpark seinen Index der Windregion 20 geschlagen sowie seine Monatsprognose um 40% übertroffen.

Weitere Informationen und finden Sie im Beteiligungsportrait Windpark Hohenzellig.

Windpark Hohenzellig in Bayern
Windpark Hohenzellig: Emission endet in Kürze, Zeichnungsstand nach Einigung mit Nordex stark gestiegen

Im Sommer 2015 wurden die acht Nordex N117 Windkraftanlagen in Franken in Betrieb genommen. Im ersten Rumpfgeschäftsjahr 2015 konnte durch die frühere Inbetriebnahme mit 18,6 Mio. kWh sogar deutlich mehr Windstrom als erwartet produziert werden (10,6 Mio. kWh).

EEG-Reform 2016: Neue Windkraftprojekte werden ausgebremst

In den letzten Tagen hat die Bundesregierung die Eckpunkte für die EEG-Reform 2016 beschlossen. Die Erneuerbaren Energien werden darin insgesamt noch stärker ausgebremst und bürokratisiert, als bisher schon - insbesondere die Windkraft wird nun vehement am weiteren Ausbau gehindert. Zukünftige Projekte müssen an Ausschreibungen teilnehmen, zudem soll aller Voraussicht nach ab 2017 eine weitere einmalige Reduktion der Vergütung einsetzen. In von der Regierung benannten "Netz-Engpassregionen", insbesondere Teilen Norddeutschlands, kann zudem der Zubau noch stärker reguliert werden.

Aktuell sind an der Windparkgesellschaft bereits weit über 200 Anleger beteiligt. Folgeprojekte in ähnlicher Qualität in Deutschland sind aufgrund der sich verändernden Rahmenbedingungen momentan nicht in Sicht.

Einigung mit Anlagenhersteller - Rotorblatttausch erfolgreich abgeschlossen

Investition in Windkraftanlagen in Bayern
Windkraftanlage im Nutzwald nahe Weißlenreuth.

Bereits Ende März wurden mehrere Rotorblätter erfolgreich ausgetauscht, sodass der Windpark Hohenzellig nun wieder mit voller Nennleistung läuft. Lacuna konnte somit in Kooperation mit Fronteris und Nordex innerhalb weniger Monate die Problematik vollständig beseitigen - die Einigung über die Erstattung der Produktionsausfälle soll zeitnah vertraglich besiegelt werden. Dieses positive Ergebnis ist ein wesentlicher Hintergrund des kurzfristigen Anstieges des Zeichnungsvolumens, da einige Anleger die Einigung vor Ihrer Beteiligung am Windpark Hohenzellig abgewartet hatten.

Laufender Windpark aus 2015 - Beteiligung mit guter alter Rechtslage

Positiv für alle Kunden von Grüne Sachwerte: Die Windkraftanlagen im Windpark Hohenzellig, die bereits seit 2015 in Betrieb sind, genießen Bestandsschutz und profitieren von den gesicherten "guten alten" EEG-Konditionen aus dem Vorjahr. Folgeprojekte in Deutschland mit ähnlicher Qualität und Mindestbeteiligungshöhe sind aufgrund der sich verändernden Rahmenbedingungen aus mehreren Gründen nicht in Sicht.

Finanzstarke Großinvestoren kaufen Windparks - neue EEG-Regelung ab 2017

Im aktuellen Frühjahr 2016 ist ein schwieriger Trend weiterhin klar zu beobachten. Neue Windparks werden am Markt deutlich teurer, und sind trotzdem nahezu sofort vergriffen. Finanzstarke Großinvestoren und institutionelle Investoren investieren bei niedrigen Zinsen verstärkt in Windparkprojekte. Hintergrund ist insbesondere, dass neu geplante Windkraftprojekte ab 2017 verpflichtet werden, an Ausschreibungen teilzunehmen, um überhaupt eine Bau- und Betriebsgenehmigung zu erhalten. Dieser Prozess bedeutet ein hohes Mass an Unsicherheit und Kosten, die gerade für kleine und mittelständische Unternehmen schwer tragbar sein werden.

Bereits bei Inbetriebnahmen ab 2016 gilt zudem, dass zukünftig voraussichtlich bei negativen Börsenstrompreisen über Zeiträume länger als sechs Stunden keine Vergütung von Windstrom mehr stattfindet.

Quelle: Lacuna, Grüne Sachwerte

 

Lacuna in Regensburg: Experten für bayerische Windkraft

Der Windpark Hohenzellig wurde geplant, Projektiert und als ökologische Beteiligung an den Markt gebracht vom Emissionshaus Lacuna und der Fronteris-Gruppe, die seit 1996 als mittelständische inhabergeführte Unternehmensgruppe in Regensburg sitzen. In den letzten Jahren wurden mit den Windparks Trogen 1 und 2, Windpark Feilitzsch, Windpark Töpen, Windpark Zedtwitz und Windpark Hochfranken bereits 29 Windkraftanlagen erfolgreich errichtet und durch private Investoren finanziert.

Mit den aktuellen Private Placement Windpark Bucheck (erfolgreich platziert zu Jahresbeginn) und der Beteiligung Windpark Hohenzellig wurden im Vorjahr weitere zwölf Windkraftanlagen mit ca. 30 Megawatt Leistung in Betrieb genommen. Die Lacuna ist damit eines der wichtigsten Windkraftunternehmen im ganzen Bundesland Bayern, in dem die Windkraftbranche zunehmend unter der eingeführten 10h-Regelung zu leiden hat. Sowohl die Anzahl der Anträge als auch der Genehmigungen für neue Windparkprojekte sind zuletzt extrem zurückgegangen.

Quelle: Lacuna, Grüne Sachwerte