5 Fragen an Next2Sun
Der nächste Teil unserer Kurzinterview-Reihe
Wer steht eigentlich hinter den Projekten auf unserer Plattform?
Was treibt diese Unternehmen an? Was unterscheidet sie vom Markt – und wie denken sie über nachhaltiges Investieren?
In unserer Rubrik „5 Fragen an …“ stellen wir Ihnen ausgewählte Emittenten vor.
In kompakten Interviews erfahren Sie, wer die Menschen und Ideen hinter den Projekten sind – authentisch, direkt und auf den Punkt.
Lernen Sie unsere Partner besser kennen – und entdecken Sie, was sie bewegt.
Das Unternehmen Next2Sun mit Sitz in Dillingen im Saarland gilt als führender Anbieter für vertikal installierte Solarmodule. Gegründet wurde das Unternehmen ursprünglich 2015 in Berlin unter dem Namen Next Solar GmbH. Schon früh erkannte Next2Sun das Potenzial vertikaler Photovoltaiksysteme: Sie ermöglichen eine effizientere Nutzung von Flächen und steigern zugleich den Energieertrag – sowohl in qualitativer als auch in quantitativer Hinsicht.
Neben den Hauptstandorten in Dillingen im Saarland und Saalfelden in Österreich ist das Unternehmen außerdem in Freiburg im Breisgau, Berlin und Paris vertreten. Mit seinen innovativen Lösungen trägt Next2Sun dazu bei, die Debatte um Flächennutzung neu zu denken: Statt „Tank oder Teller“ steht zunehmend das Konzept „Tank und Teller“ im Mittelpunkt – also die gleichzeitige Nutzung von Flächen für Energiegewinnung und Landwirtschaft.
Was das Team antreibt, worin sie sich vom Markt unterscheiden – und wie ihre Vision für 2026 aussieht – das erfahren Sie in unserem Kurzinterview mit Sascha Krause Tünker dem CFO von Next2Sun:
Euer Business in einem Satz:
Unsere Mission ist es, die Energiewende mit Leidenschaft, Innovation und erstklassiger Technologie in die zweite Halbzeit zu führen.
Warum setzt ihr auf Erneuerbare Energien?
Fossile Energien sind für uns keine zukunftsfähige Option, denn ihre ökologischen Folgen sind gravierend und ihr Beitrag zum Klimawandel offensichtlich. Deshalb haben wir uns früh entschieden, unsere Innovationskraft vollständig auf die Solarenergie auszurichten. Gleichzeitig stellen Klimawandel und Wetterextreme die Landwirtschaft weltweit vor enorme Herausforderungen: Erträge werden unsicherer, Anbauflächen gehen verloren und Lebensräume verändern sich. Mit wachsender Weltbevölkerung steigt zudem der Energiebedarf kontinuierlich. Hier sehen wir eine klare Verantwortung, den Ausbau erneuerbarer Energien aktiv voranzutreiben. Mit Agri-PV gehen wir noch einen Schritt weiter: Unsere Systeme kombinieren landwirtschaftliche Nutzung und Stromerzeugung auf derselben Fläche. So wird nicht nur saubere Energie produziert, sondern auch die Flächeneffizienz deutlich erhöht und die landwirtschaftliche Produktion gesichert.
Was macht ihr anders als eure Wettbewerber?
Wir setzen auf die Doppelnutzung von Flächen, sowohl in der Landwirtschaft mit der Agri-PV, als auch im privaten oder industriellen Bereich, mit unserem Solarzaun. Es geht immer darum, Flächen doppelt zu nutzen und somit Flächenkonkurrenz zu vermeiden, und gleichzeitig optimale Energieerträge zu erzielen. Durch den Einsatz unserer vertikalen PV-Systeme wird eine antizyklische Stromerzeugung möglich, so dass der Strom zu dem Zeitpunkt ins Netz eingespeist wird, wenn herkömmliche PV-Systeme weniger Leistung erbringen: in den Vormittags- und Nachmittagsstunden.
Unsere Kunden können somit bessere Erlöse beim Verkauf der Elektrizität erzielen – und natürlich sind sie unabhängiger, weil sie einen höheren Selbstversorgungsgrad besitzen.
Gesamtgesellschaftlich schafft die erhöhte Netzdienlichkeit unserer Anlagen eine bessere Auslastung der Netze.
Was sind eure größten Erfolge bisher?
Wir haben inzwischen Projekte mit einem Gesamtvolumen von über 60 MW im In- und Ausland realisiert. Wir haben über 500 zufriedene Kunden und wir sind inzwischen zu einer Firmengruppe mit über 100 Mitarbeitern an 3 Standorten angewachsen. Unsere Expansion ins Ausland haben wir mit Gründungen in Japan und Polen begonnen und vor allem Asien wird auch in Zukunft mehr im Fokus liegen.
Unser erstes Projekt im Infrastrukturbereich haben wir mit der Fraport in Frankfurt umgesetzt und vor kurzem haben wir in Löffingen unser erstes 3-reihiges System gebaut.
Wir sind außerdem einer der wenigen Anbieter in der Branche, die die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an den Anlagen aktiv promotet. Abgesehen von Informations- und Beteiligungsformaten in den Kommunen geben wir mit unseren Crowdfunding Aktivitäten den Menschen die Gelegenheit, sich finanziell an den Anlagen zu beteiligen.
Euer Ausblick für 2026/2027?
Wir erwarten eine zügige Umsetzung der noch ausstehenden Gesetzesvorhaben, so dass wir Planungssicherheit für die nächsten Jahre bekommen. Aufgrund der Entwicklungen am Strommarkt rechnen wir mit erheblichen Mehrerträgen von vertikal bifazialen Anlagen gegenüber konventionellen Anlagen. Außerdem sehen wir zusätzliches Potenzial durch die Überbauung von bestehenden Anschlusspunkten mit vertikalen Anlagen.
Wir danken euch für eure Teilnahme an unserem neuen Interview-Format!
Weitere Informationen zu Next2Sun und ihren Produkten
Next2Sun AG
Das Unternehmen Next2Sun („Next to Sun“) aus Dillingen im Saarland ist Marktführer im Bereich vertikal aufgestellter Module. Das ursprünglich 2015 als Next Solar GmbH in Berlin gegründete Unternehmen setzte frühzeitig auf die Vorteile, die eine vertikale Aufstellung von Solarmodulen mit sich bringt: geringerer Flächenverbrauch bei gleichzeitig steigendem Ertrag – qualitativ und quantitativ.
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